Stellungnahme: Ganzkörperscanner – eine Gefahr für Insulinpumpen und CGM-Geräte?

Autor: A.Thomas

Im Novemberheft 2012 der Zeitschrift „Diabetes Technologie & Therapeutics“ wurde auf einen möglichen Einfluss von Ganzkörperscannern auf die Funktion von Insulinpumpen und Systemen für das kontinuierliche Glukosemonitoring (CGM) hingewiesen. Die Autoren stellten damit die berechtigte Frage, inwieweit solche Sicherheitssysteme eine korrekte Insulinapplikation durch die Insulinpumpe sowie das CGM beeinflussen können.

Fehlfunktion durch Ganzkörperscanner auf einem amerikanischen Flughafen?

Anlass war der Bericht eines 16 Jahre alten Patienten mit Typ 1 Diabetes, der bei seiner Insulinpumpe eine Fehlfunktion erlebt hat, nachdem er einen Ganzkörperscanner der TSA (Transportation Security Administration) auf einem amerikanischen Flughafen passiert hatte. Die Autoren stellten damit die berechtigte Frage, inwieweit solche Sicherheitssysteme (genauer die davon abgegebene Strahlung) eine korrekte Insulinapplikation durch die Insulinpumpe sowie das CGM beeinflussen können.

Dabei ist diese Frage nicht neu: Immer wieder taucht sie im Zusammenhang mit bildgebenden Verfahren, wie Röntgen, Computer-Tomografie (CT), Magnetresonanz-Tomografie (MRT) und Positronen-Elektronen-Tomografie (PET) auf. Der entscheidende Unterschied zum Passieren eines Ganzkörperscanner auf amerikanischen Flughäfen ist, dass die Patienten für die medizinischen Untersuchungen ihre Insulinpumpe ablegen sollen, während sie dies auf Flughäfen eher nicht tun.

Lesen Sie in unserer Stellungnahme was zu beachten ist!



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